Sprungziele
Inhalt
RegEnergie- und Klimaschutzkonzept

Fortschreibung des Regionalen Energie- und Klimaschutzkonzeptes ab 2025

Nach dem „Gesetz über die Metropolregion“ gehört zu den bedeutsamen regionalen Aufgaben des Regionalverbandes auch die „Erstellung und Fortschreibung eines regionalen Energie- und Klimaschutzkonzeptes“ (MetropolG § 1 (1) Nr. 8).

Im November 2015 wurde der erste umfangreiche Beteiligungsprozess zum Regionalen Energiekonzept abgeschlossen. Viele der dort erarbeiteten Maßnahmenvorschläge konnten in den letzten Jahren umgesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise: 

  • die Einrichtung der Landesenergieagentur Hessen (LEA), die 2017 ihre Arbeit aufgenommen hat,
  • die Erarbeitung und Umsetzung der regionale Mobilitätsstrategie (2020 von der Verbandskammer einstimmig beschlossen),
  • die Erarbeitung und Fortschreibung eines regional einheitlichen Berichtswesens (Kommunale Energiesteckbriefe), für die der Verband mehrfach ausgezeichnet wurde,
  • die Erarbeitung und der Ausbau des Klima-Energie-Portals, mit dem die Arbeit des Verbandes zu Klimaschutz, Klimaanpassung, Energiewende und Nachhaltigkeit kommuniziert, das regionale Akteursnetzwerk koordiniert,  Unterstützungsangebote für die Kommunen bereitgestellt sowie die Öffentlichkeit informiert werden,
  • die Entwicklung der Praxisleitfäden „Aufbau von Wärmenetzen“ und „Klimaschutz in der Stadtplanung“.

Der 2015 erarbeitete Maßnahmenkatalog wurde zwischenzeitlich weiterentwickelt, angepasst und ergänzt. Über die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen wurde und wird regelmäßig auf dem Klima-Energie-Portal sowie im Rahmen verschiedener Veranstaltungsformate berichtet.

Regionales Energiekonzept

Bestandsaufnahme und Fortschreibung

Fast zehn Jahre nach dem ersten umfangreichen Beteiligungsprozess ist nun eine Bestandsaufnahme und Fortschreibung notwendig, die den veränderten Rahmenbedingungen und den anspruchsvollen Klimazielen Rechnung trägt. Dies erfolgt in drei wesentlichen Schritten:

1. Bestandsaufnahme und Vorgespräche auf Fachebene zur Festlegung der regionalen Schwerpunkte (2025)

  1. Mit den Landkreisen, Kommunen sowie den wesentlichen regionalen Akteuren werden auf Fachebene Vorgespräche geführt, die dazu dienen den aktuellen Sachstand zu erörtern, die Erwartungen sowie die Möglichkeiten und Grenzen an die Fortschreibung des Regionalen Energie- und Klimaschutzkonzepts zu ermitteln.
  2. Durch ein Fachgutachten werden: Die spezifischen Charakteristika (Stärken, Schwächen und Potentiale) und die Rolle der Region bei der Erreichung der übergeordneten Energiewende- und Klimaschutzziele (Land, Bund, EU) herausgearbeitet sowie ein Indikatoren- und Monitoringsystem erarbeitet, mit dessen Hilfe der Stand der Energiewende und des Klimaschutzes in der Region FrankfurtRheinMain fortlaufend ermittelt und dargestellt werden können (Aktivitätsmonitoring).

2. Beteiligungsprozess, mit Foren und Arbeitskreisen zu den regionalen Schwerpunktthemen (2026)

Auf der Basis der Grundlagen aus Schritt 1 werden die ermittelten Ergebnisse und Kernthemen in Foren und Arbeitskreisen, so genannte Strategiegruppen, mit den regionalen Stakeholdern diskutiert und schließlich in einen Maßnahmenkatalog überführt. Daran anschließend wird die Maßnahmenumsetzung durch den Regionalverband und die beteiligten Akteure begleitet. 

Die Auftaktveranstaltung zum Beteiligungsprozess findet am Montag, den 9. Februar 2026, statt. Hier ist das Programm der Auftaktveranstaltung.

▶ Zur Anmeldung zum Beteiligungsprozess in 2026 (Auftaktveranstaltung und Strategiegruppen)

Beteiligungsprozess2026