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Aktionen für die Öffentlichkeit

Mit dem Projekt »10.000 Dächer für die Energiewende« möchte der Regionalverband FrankfurtRheinMain über die Möglichkeiten und Vorteile der Nutzung von Solarenergie informieren. Er setzt hierfür zusammen mit Kommunen Aktionen für die Bewohner*innen in unserer Region um.

Aktion: Schülerwettbewerb zur Sonnenenergie

Welche Ideen und Vorstellungen zu den Themen Sonnenenergie und Elektromobilität haben Kinder und Jungendliche in unserer Region? Das wollte der Regionalverband FrankfurtRheinMain zusammen mit der Stadt Rüsselsheim am Main mit dem Schülerwettbewerb »Sonnenenergie, eine coole Sache« 2019 erfahren. Schüler-Teams aller Schularten aus dem Regionalverbandsgebiet ab der 6. Klasse konnten teilnehmen. Neben kreativen Ideen war auch der Teamgedanke gefragt, denn die Energiewende ist ein Projekt, an dem alle beteiligt sind.

Insgesamt wurden 28 Projekte aus Frankfurt, Offenbach, dem Main-Kinzig-Kreis, dem Kreis Groß-Gerau, dem Main-Taunus-Kreis und dem Kreis Offenbach angemeldet. Fünf Teams wurden von der Jury als Finalisten des Schülerwettbewerbs ausgewählt.

Hier stellen wir die interessanten Projekte der engagierten Gewinner-Teams vor:

Photovoltaik AG: Kreuzburgschule, Hainburg (5.–8. Klasse)

Wie ist es möglich, auf dem Schulgelände Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen? Weil das Schuldach nicht geeigent ist, soll ein überdachter Parkplatz mit Solaranlagen und Windrad auf dem Schulgelände Strom für eine E-Ladestation liefern. Die Photovoltaik AG setzte sich mit der Theorie zur Stromerzeugung, -speicherung und -verbrauch auseinander. Sie erarbeitete für das Projekt mögliche Finanzierungsmodelle, hatte Einblicke in die betriebswirtschaftlichen Grundlagen und in das Projektmanagement. Ebenso lernte sie den Umgang mit Behörden bei der Projektplanung kennen. Ihre Erfahrung fasste die AG in einem Musik-Video zusammen und präsentierte ein Modell des Parkplatzes mit Solaranlagen und Windrad.

Zum Projektsteckbrief »Photovoltaik an der Kreuzburgschule«


Sunwalk: Werner-Heisenberg-Schule, Rüsselsheim (11. Klasse)

Strom in der eigenen Schule erzeugen und damit eine E-Bike-Ladestation, einen Speicher und einen Teil der Beleuchtung mit Energie versorgen, das war die Idee des Teams Sunwalk. Die Schüler gingen es praktisch an und brachten auf der Überdachung eines Verbindungsgangs des Schulgeländes Photovoltaik­anlagen mit einer Leistung von 4,5 KilowattPeak an. Zusätzlich bauten sie das bestehende Windrad auf dem Schulgelände mit einem größeren Generator aus. Ihre Arbeit hielten sie in einer Bildfolge fest.

Zum Video »Sunwalk«
Zu den Energieprojekten der Werner-Heisenberg-Schule


Solarpop: Heinrich-von-Kleist-Schule, Eschborn (10. Klasse)

Wenn die Sonne kräftig scheint, kann man ganz schön ins Schwitzen geraten. Aber reichen Sonnenstrahlen auch zum Kochen aus? Dieser Frage ging das Team Solarpop nach. Eine Satellitenschüssel wurde als „Solarkocher“ eingesetzt, um Sonnenenergie zu bündeln und genügend Hitze zu erzeugen, um beispielsweise Mais zum Poppen zu bringen. Aus dieser Idee heraus gründet der Name des Teams. Daneben wurde experimentiert, welche weiteren Nahrungsmittel sich zum Kochen mit Sonnenenergie eignen. Das spannende Experiment zeigen sie in einem Video.

Zum Video »Solarpop«


HeroXSun: Prälat-Diehl-Schule, Groß-Gerau (10. Klasse)

Wie kann ich beim Zelten der Hitze entgehen und dazu noch Strom erzeugen? Die Idee ist, ein Zelt mit flexiblen Photovoltaikplatten als Außenwand zu entwickeln. Mit den Solar-Panels wird die Sonnenenergie eingefangen und in einer Batterie gespeichert. Über eine integrierte Steckdose kann der erzeugte Strom dann direkt genutzt werden. Mit dieser bequemen Energieversorgung und dem einfachen Zeltaufbau wird das Zelten zu einem entspannten Erlebnis – auch bei Hitze.

Zum Video »Taiyozelt«


Team HvK: Heinrich-von-Kleist-Schule, Eschborn (9. Klasse)

Wie kann man mit Photovoltaikanlagen CO2 einsparen, dabei die Interessen der Stadt und der Unternehmen wahren und den Bürger*innen günstigeren Strom liefern? Die Überlegung ist, den Gewerbesteuerhebesatz in einer Mittelstadt wie Eschborn für die Unternehmen zu senken, die in erneuerbare Energien investieren. Dies soll für Firmen einen Anreiz bieten, in Photovoltaik­anlagen auf ihrem Dach zu investieren. Das Team wertete aus Luftbildern das Potenzial der Dachflächen für Photovoltaikanlagen im Eschborner Gewerbegebiet aus und berechnete daraus, wieviel Solarstrom für die Stadt erzeugt werden könnte.


 

 

Aktion: Sonnenfest in Rüsselsheim am Main

Mit »Solarenergie Räder rollen lassen« war das Motto des Sonnenfestes im September 2019, das der Regionalverband FrankfurtRheinMain zusammen mit der Stadt Rüsselsheim am Main ausrichtete. Die Kombination von Solarenergie und Elektrofahrzeugen ist zukunftsweisend, besonders, wenn der Strom vom eigenen Dach das E-Mobil antreibt.

Die Besucher*innen des Festes am Mainufer konnten kostenlos verschiedenste Fahrzeuge testen - vom E-Scooter, E-Auto bis zum E-Motorrad, sie konnten erfahren wie Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen funktioniert oder sich zur Solarenergie beraten lassen. Auf der Bühne fanden Musik und Diskussionen statt, als Höhepunkt moderierte Tim Frühling vom Hessischen Rundfunk die Prämierung der Gewinner des Schülerwettbewerbs »Sonnenenergie, eine coole Sache«. Mit diesem Sonnenfest sollte die Energiewende greifbar gemacht werden.