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Datum: 22.03.2024

22. März: Weltwassertag – Wasser für den Frieden

Die diesjährige Kampagne des seit 1992 stattfindenden Weltwassertages der Vereinten Nationen hat drei zentrale Botschaften:

  • Wasser kann Frieden schaffen oder Konflikte auslösen
  • Wohlstand und Frieden sind auf Wasser angewiesen
  • Wasser kann uns aus der Krise führen

Trinkwasserknappheit oder verschmutztes Wasser sowie ungleicher oder gar fehlender Zugang zu Wasser können zu Spannungen zwischen Gemeinschaften und Ländern führen. Deutschland kann seinen Wasserbedarf in ausreichender Menge und Qualität aus den eigenen Ressourcen decken. Weltweit sind jedoch mehr als drei Milliarden Menschen auf Wasser angewiesen, das über nationale Grenzen hinweg fließt. Aktuell haben diesbezüglich lediglich 24 Länder Kooperationsmaßnahmen für gemeinsames Wasser abgeschlossen. Mehr Informationen sowie eine Karte mit bestehenden Kooperationen: https://unece.org/media/press/368948

Die stetig steigende Weltbevölkerung und die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels machen es jedoch dringend notwendig, sich innerhalb und zwischen den Ländern verstärkt zusammenzuschließen, um die Ressource Wasser zu erhalten, zu schützen und nachhaltig für alle zu sichern.

Die enorme Bedeutung von Wasser wird deutlich, wenn man sich bewusst macht, dass Gesundheit und Wohlstand der Menschen, Nahrungsmittel- und Energiesysteme, sowie die wirtschaftliche Produktivität und Umweltintegrität allesamt von einem intakten und gerecht bewirtschafteten Wasserkreislauf abhängen und bestimmt werden.

Die Zusammenarbeit im Umgang mit der Ressource Wasser hat laut UN zudem einen positiven Nebeneffekt, der Harmonie und Wohlstand fördert und die Widerstandsfähigkeit gegenüber gemeinsamen Herausforderungen wie Kriegen oder Naturkatastrophen erhöht.

Wasser ist demnach nicht nur eine Ressource, die genutzt wird, Wasser ist vielmehr ein Menschenrecht, das für jeden Aspekt des Lebens unverzichtbar ist. Das Ziel des diesjährigen Leitthemas des Weltwassertages ist es, für das Thema zu sensibilisieren, Verantwortungsbewusstsein zu schaffen und zu zeigen, dass Wasser ein entscheidendes Element für den Frieden ist, um die Grundlagen für eine stabilere und wohlhabendere Zukunft zu schaffen.

Auch im Rhein-Main-Gebiet besteht vor allem in den Sommermonaten während langer Trockenphasen durch den Bedarf der privaten Haushalte, der Landwirtschaft, der Bewässerung von Grünflächen sowie der Industrie und Gewerbe ein hoher Nutzungsdruck auf die Ressource Wasser. Um auf regionaler Ebene die Sicherstellung einer nachhaltigen Wasserversorgung zu gewährleisten gibt es diverse Arbeitsgruppen und Zusammenschlüsse zwischen Ministerien, behördlichen Institutionen, den Wasserversorgern und den einzelnen Kommunen sowie weiteren Akteuren der Branche. Der Regionalverband unterstützt die Mitgliedskommunen und Landkreise bei allen Herausforderungen rund um das Thema Trin- und Brauchwassermanagement.

Mehr zum Trink- und Bauchwasser in der Region FrankfurtRheinMain: Trink- und Brauchwasser