26. Januar: Tag der Umweltbildung
Umweltbildung macht Natur und ökologische Prozesse erlebbar und verständlich. Sie regt dazu an, das eigene Handeln zu reflektieren und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen zu pflegen. Sie setzt oft schon bei unseren Kleinsten an und vermittelt diesen spielerisch Wissen über Natur, Umwelt und nachhaltiges Handeln.
Mit der streuobstpädagogischen Fortbildung „Streuobst erleben und vermitteln“ bereichert der Regionalverband FrankfurtRheinMain nun sein Angebot zum Erhalt und Schutz der heimischen Streuobstwiesen. Teilnehmende aus den Mitgliedskommunen sollen dazu befähigt werden, Kindern und Jugendlichen das Themenfeld Streuobst näherzubringen. Auf dem Programm stehen Kreisläufe in der Natur, die Bedeutung alter Obstsorten, der Pflegebedarf von Streuobstwiesen, aber auch das Bestimmen von Insekten und gemeinsames Apfelsaftpressen.
Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas und prägen seit Jahrhunderten die Kulturlandschaft der Region. Gerade im stark verdichteten Ballungsraum FrankfurtRheinMain leisten Streuobstwiesen einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Artenschutz sowie zur Naherholung. Die Streuobstpädagogik macht diese Funktionen sichtbar und stärkt zugleich das Verantwortungsbewusstsein für die regionale Umwelt.
Nähere Informationen zur Fortbildung „Streuobstpädagogik“ oder zu weiteren Angeboten des Regionalverbands, wie z. B. Obstbaumschnittkurse, finden Sie im Streuobst-Potal unter Zentraler Akeur Regionalverband (www.streuobst-frm.de/zentraler-akteur-rv)