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Gewinnerinnen und Gewinner in der Kategorie »Private Begrünung«

Hinweis: Die Fotos werden durch Anklicken vergrößert und können dann über die Pfeiltasten im Bild nacheinander betrachtet werden. Die Beschriftung der Bilder ist dann ebenfalls sichtbar.

1. Platz: Bettina Zimpel aus Niederdorfelden

Kurzbeschreibung

Eine Fülle an heimischen Pflanzen und Naturgartenstrukturen (fast) ohne Exoten: Hainbuchenhecken, Großsträucher (Weißdorn, Kornelkirsche, Felsenbirne), Schattenstauden an der Nordseite der Hecke, wärmeliebender Saum an der Südseite, naturnaher Gartenteich, naturnahe Rosen, Kräuterspirale, Blumenkräuterrasen für die Zwergkaninchen, Trockenmauern aus lokalen Sandsteinen, liegendes und stehendes Totholz, Asthaufen, extensive Garagendacheinsaat, Terrasse aus Lärchenholz und gebrauchten Natursteinen. Dazu Nisthilfen für Vögel und Insekten. Und all das auf gerade mal 120 m². Und pflegeleicht: Rückschnitt im Frühjahr, kein Gießen erforderlich, regelmäßig nur das Auffüllen des Teichs aus der Regenwasserzisterne.


2. Platz: Bettina Goetz

Kurzbeschreibung

Der Garten war ursprünglich konventionell gestaltet, mit einem kurz gehaltenen Rasen, einigen Beerensträuchern und einem Gemüsebeet.

Der Garten hat sich durch eine Pflegeumstellung und Naturgarten-Elementen in ein Paradies der Natur verwandelt, das Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten bietet. Die Wiese wird nur im Bereich der Sitzplätze und der Wege gemäht. Ein Teilstück wurde mit regionalem Saatgut ausgesät, die Blumenwiese steht nun im zweiten Jahr. Die Staudenbeete an der Trockenmauer wurden hauptsächlich mit regionalen, heimischen Stauden und Kleinsträuchern sowie ungefüllten Rosen bepflanzt. Neben dem neu angelegten Obst- und Gemüsegarten steht eine 4 Meter lange Todholzhecke, unter der ein Käferkeller sowie ein Igelhäuschen eingebaut sind. Zwei neugepflanzte Hochstammbäume ergänzen den Altbestand von einem rund 50-jährigem Apfelbaum und zwei jüngeren Halbstamm-Obstbäumen, eine kleine Ligusterhecke wurde im Frühjahr an der Zaungrenze gesetzt. Hier und da liegt Totholz, Baumstammstücke und Wurzeln. Zurzeit ist ein 6-8 m² Teich im Werden sowie weitere Staudenbeete.

3. Platz: Jens Deidersen aus Bad Nauheim

Kurzbeschreibung

Mit unserem Naturgarten-Projekt möchten wir einen Lebensraum schaffen, der im Einklang mit der Natur steht und gleichzeitig zum Erleben, Lernen und Mitgestalten einlädt. Der Garten wird naturnah gestaltet und orientiert sich an den Strukturen und Kreisläufen heimischer Ökosysteme. Ziel ist es, Pflanzen und Tieren einen Rückzugsort zu bieten und die biologische Vielfalt aktiv zu fördern. Statt Zierrasen und exotischer Pflanzen setzen wir auf heimische Wildstauden, blühende Wiesen, regionale Gehölze und natürliche Elemente wie Trockenmauern, Totholzhaufen, Steinhaufen, Nisthilfen und einen kleinen Gartenteich (aktuell noch als Sandkasten genutzt). Diese Strukturen bieten Nahrungsquellen, Brutstätten und Schutz für Insekten, Vögel, Amphibien und andere Tiere. Für die Erschließungswege werden entsiegelnde Pflastersteine verwendet. Der Garten wird bewusst ohne chemische Mittel gepflegt – auf Kunstdünger, Herbizide und Pestizide wird vollständig verzichtet. So entsteht ein stabiles, ökologisches Gleichgewicht, das nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt schützt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leistet. Gleichzeitig ist der Naturgarten ein Ort der Begegnung, Bildung und Erholung. Er lädt dazu ein, die Natur mit allen Sinnen zu erleben, ökologische Zusammenhänge zu entdecken und nachhaltiges Handeln im eigenen Alltag zu erproben.

4. Platz: Iris Hagenow aus Maintal

Kurzbeschreibung

Vorher: Der Vorgarten vom Haus Richtung Straße gesehen. Rechts ein Rasenstreifen mit niedrigstämmigen Obstbäumen. Dadurch kein Benutzen der Wiese zum Entspannen möglich. Hauptsächlich wurde der Vorgarten als Zufahrt zu einem selbstgezimmerten Carport, das links neben dem Haus stand und für zwei Stellplätze genutzt.

Nachher: Ähnlicher Blick. Der Weg wurde nach rechts verlegt. Eine Rabatte ist zwischen ihm und dem Zaun. Die Garage, die auf der linken Seite steht, wurde in ein Carport mit vier Plätzen integriert. Parallel zwischen Carport und Weg ist ein langer Hügel aufgeschüttet worden, der auf der Wegseite in einer Trockenmauer endet, so dass unter dem Feigenbaum ein kleiner Platz zum Sitzen entstanden ist. Richtung Straße wurde eine Gleditschie gepflanzt und ein weiterer kleiner Sitzplatz angelegt. Am Straßenzaun wachsen verschiedene Gehölze und Pflanzen. U.a. eine Felsenbirne und Rosen mit offenen Blüten und eine Menge Brennesseln. Die Hügelerde ist abgemagert und mit Wiesenblumen bewachsen. Rechts vorn ist ein Insektenhotel, aus einem Eichenast gemacht, verankert. Am Carport hängen 3 Nistkästen. Nahe vorm Haus steht ein großer Tisch mit 8 Stühlen unter einem Apfelbaum. Links davon am anderen Zaun ist ein sprudelndes Wasserbecken und in der Nähe eine flache, größere Wasserschale für Vögel und Insekten. Wir haben viel Efeu, Wildkräuter, Brennesseln und auch insektenfreundliche Rosen.

Nachher - Detailfoto: Blick vom seitlichen Weg auf den bewachsenen Hügel. Links das Insektenhotel, rechts die Feige mit kleinem Platz und die Trockenmauer. Im Hintergrund ist einer der Nistkästen am Carport zu sehen.

5. Platz: Margot Winkler aus Bad Homburg

Kurzbeschreibung

Beschreibung des Gartens:

  • In der Kleingartenanlage Götzenmühle, Bad Homburg
  • Ich lege Wert auf hitzeresistente, möglichst einheimische Pflanzen
  • Ökologische Vielfalt
  • Wildblumenwiese, die möglichst wenig gemäht wird
  • Zulassen von Wildkräutern, ohne dass ein verwilderter Eindruck entsteht
  • Nistmöglichkeiten für Vögel, Igel und Insekten wie Nistkästen, Insektenhotels, Totholzhaufen, Steinhaufen.
  • Wasserstellen und Teich
  • Sammeln von Regenwasser
  • Verzicht auf chemischen Dünger, Pestizide und Torf.

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