Faire und nachhaltige Region FrankfurtRheinMain
Wir sind eine faire Metropolregion
Seit 2021 ist die Metropolregion FrankfurtRheinMain eine faire europäische Metropolregion. Das Besondere an dieser Auszeichnung: die faire Region erstreckt sich über die drei Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern.
Verein Rhein.Main.Fair
Möglich gemacht hat dies der Verein Rhein.Main.Fair, in dem der Regionalverband Mitglied ist. Der Verein unterstützt Kommunen dabei, die nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen zu verwirklichen. Soll zum Beispiel die Beschaffung nachhaltiger gestaltet werden, eine nachhaltige Veranstaltung geplant werden oder eine Kita zur „fairen Kita“ werden? Dabei unterstützt der Verein.
Faire Kita
Seit 2019 gibt für Einrichtungen in Hessen und Rheinland-Pfalz die Projektstelle FaireKITA. Diese bietet kostenlose Unterstützung bei:
- Fortbildungen für Kita-Teams
- Individuelle, bedarfsorientierte Beratung und Unterstützung für Kitas sowie Infomaterial und Bildungseinheiten
- Auszeichnung von Einrichtungen als FaireKITA
Eine FaireKITA ist eine Einrichtung, in der Globales Lernen und Fairer Handel zum Alltag der Kinder gehören. Durch die Verwendung von fairen Produkten in den Einrichtungen übernehmen Kitaleitungen, Erziehende, Träger und Eltern Verantwortung für einen fairen und nachhaltigen Konsum. Kinder lernen in einer Fairen Kita Zusammenhänge kennen, die ihr Weltverstehen und ihr Gerechtigkeitsempfinden schärfen. Sie lernen, mit Vielfalt respektvoll umzugehen und werden vorbereitet für ein Leben in der globalisierten Welt.
Nachhaltige Beschaffung
Die folgenden Seiten unterstützen bei der nachhaltigen und fairen Beschaffung:
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Portal für nachhaltige Beschaffung öffentlicher Auftraggeber
Informiert über Gesetze, Regelungen, Leitfäden, Beispiele aus Bund, Ländern & Kommunen
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Kompass Nachhaltigkeit
Unterstützt dabei soziale und ökologische Belange im öffentlichen Einkauf stärker zu berücksichtigen
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SKEW
Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt berät und unterstützt Kommunen kostenlos
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Umweltbundesamt
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Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen
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Weniger Müll - Mehrweggeschirr für Essen und Trinken zum mitnehmen
Viele Restaurants, Lieferdiente etc. sind gesetzlich verpflichtet auch Mehrwegbehälter als Alternative zu Einwegbehältern für Essen und Getränke zum Mitnehmen und Bestellen anzubieten. Ausnahmen gibt es nur für kleine Betriebe.
Aus ökologischer Verantwortung versuchen viele Kommunen ihren lokal ansässigen Unternehmen bei der Auswahl eines Anbieters von Mehrweggeschirr zu helfen oder unterstützen sogar die Einführung eines bestimmten Systems.
Beispiel hierfür sind das Mehrwegsystem in Bad-Nauheim.
Eine Übersichtsmatrix zu vier größeren Anbietern von Mehrweggeschirr hat der Ernährungsrat Frankfurt zusammengestellt. Auch die Webseite esseninmehrweg bietet weitere Informationen zum Thema, eine umfangreiche Studie zu den Anbietern und Materialien zur Nutzung.
Nachhaltige Veranstaltungen
Leitfaden «FAIRanstaltungen - Nachhaltig organisieren» vom Verein Rhein.Main.Fair und Lust auf besser leben.
Auf 40 Seiten wird ein breites Spektrum an Themenfeldern behandelt: Location, Anreise und Mobilität, Catering, Teilnehmendenmanagement, Klima-, Energie- und Ressourcenschutz, die Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen, Wasser- und Abfallmanagement und Kommunikation.
Fairer Sport
Einige Sportvereine und Kommunen haben sich auf den Weg gemacht, Veränderung anzustoßen. Als Plattform von Kommunen und Zivilgesellschaft fördert der Verein Rhein.Main.Fair auch hier den Austausch über Ansätze und Best-Practice-Beispiele.
Ideen bietet die Broschüre «Sport handelt fair».
Fairtrade-Towns Kampagne
Fairtrade-Towns ist eine weltweite Kampagne, die den fairen Handel auf kommunaler Ebene fördert. Dabei vernetzen sich Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel in ihrer Heimatstadt stark machen. Darunter fallen gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen.
Kommunen und die Ziele für Nachhaltige Entwicklung der UN
Die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen sind ein dringender Aufruf die riesigen Herausforderungen unserer Zeit, wie zum Beispiel Armut, Hunger, Ungleichheit, Klimakrise oder Biodiversitätsverlust, weltweit gemeinsam zu lösen.
Die Ziele wurden von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet, gelten für reiche genauso wie für ärmere Länder, und sollen bis 2030 erreicht werden. Die fünf Kernprinzipien sind Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft. Die Ziele wurden als Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in einem Vertrag festgehalten.
Jedes einzelne der 17 Ziele lässt sich prima auf die kommunale Ebene übertragen. Denn es ist genau dort, lokal vor Ort, wo jede einzelne Person, wo Vereine, öffentliche Einrichtungen, Verwaltungen, Firmen und alle anderen ihren Beitrag leisten können. Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass auch in Zukunft die Menschen gut auf unserer Welt leben können.
Ganz im Sinn des 17. Ziels „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“, gibt es Hilfe für alle in der Region FrankfutRheinMain! Der Verein Rhein.Main.Fair hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht, die Umsetzung der 17 Ziele in der Metropolregion FrankfurtRheinMain voranzubringen. Dabei unterstützt ihn der Regionalverband.
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© United Nations
Die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen - United Nations Sustainable Development Goals (SDGs)