Nachhaltige Jeans: Umweltschutz im eigenen Kleiderschrank
Worauf man achten sollte, um beim Jeanskauf nachhaltig zu sein
Die negativen Auswirkungen der Fast-Fashion Branche auf Mensch und Natur sind allseits bekannt und können manchmal ganz schön überwältigend sein. Gut zu wissen, dass eine nachhaltige Lösung nicht immer kompliziert sein muss!
Eine neue Jeans muss her? Bevor man ein neues Kleidungsstück kauft, sollte man sich immer fragen, ob man es wirklich braucht. Wenn ja, kann man Secondhand-Shopping in Erwägung ziehen oder auf Nachhaltigkeitssiegel achten. Die Siegel »Global Organic Textile Standard«, »Grüner Knopf« und »Fairtrade Deutschland« stehen für nachhaltige Produktionsumstände. So ist sichergestellt, dass die Jeans unter fairen Bedingungen hergestellt wurde und der Hersteller auf Umweltschutz achtet.
Eine Jeans aus Bio-Baumwolle kann im Vergleich zu einer herkömmlichen Jeans durch einen verminderten CO2-Fußabdruck, weniger Wasserverschmutzung und geringere Schadstoffbelastung und Übersäuerung im Boden punkten.
Damit man möglichst lange Freude an der nachhaltigen Jeans hat, muss diese gut gepflegt werden: Jeans sollten so selten wie möglich und immer ohne Weichspüler gewaschen werden. Außerdem kann man kleine Reparaturen selbst vornehmen.
Im Februar bewirbt die Kampagne #WareWunder des Umweltbundesamts bundesweit nachhaltige Jeans – ein Alltagsprodukt, bei dessen Kauf es Konsumentinnen und Konsumenten leicht gemacht wird, sich für Nachhaltigkeit zu entscheiden. Weitere Informationen zur Kampagne gibt es unter:
https://www.umweltbundesamt.de/warewunder-eine-kampagne-zur-foerderung-0#warewunder-was-ist-das-.
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