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Datum: 20.05.2020

Beerenobst und Veredlung im Obstbau

Verschiedene Apfelsorten liegen bereit zur Veredlung

Spannende Einblicke in die Welt des Beerenobstes und in die Kunst der Obstbaumveredlung hatten die Teilnehmer*innen beim Aufbaukurs „Landschaftsobstbau für Kommunen“ am 5. und 6. Mai im MainÄppelHaus.

Die kommunalen Beschäftigten erhielten jede Menge Tipps zu Anbau, Pflege und Ernte der häufigsten Beerensträucher, wie etwa Erdbeeren, Brombeeren oder Trauben. Besonders interessant war ein weiterer Aspekt – das Veredeln verschiedener Apfelsorten. Hierbei werden einem Obstbaum eine oder mehrere weitere Sorten „aufgesetzt“, die dann zusammenwachsen. Nachdem die verschiedenen Veredlungstechniken ausreichend eingeübt waren, durften die Kursmitglieder ihre Wunsch-Apfelsorten, wie Goldparmäne, Glockenapfel oder Bürgstädter Roter selbst „aufveredeln“. Diese Bäume können sie nun zuhause weiter pflegen und heranwachsen sehen.

Seit Dezember absolvieren die Kommunalbeschäftigten nun schon verschiedene Teilmodule, die nach einem Jahr in die Prüfung zum „Zertifizierten Landschaftsobstbauer“ münden. Diese Spezialfortbildung finanziert der Regionalverband für interessierte Mitgliedskommunen mit dem Ziel, deren Fachwissen zu fördern und die Kommunen so beim Erhalt der Streuobstwiesen zu unterstützen.

Sind Sie privat an einem solchen Kurs interessiert, finden Sie beispielsweise beim Landschaftspflegeverband Main-Kinzig e. V. weitere Informationen.