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Nachhaltiges Schenken

Worauf man bei der schönsten Sache der Welt achten kann, um auch unserem Planeten ein Geschenk zu machen.


„Ein Geschenk ist genauso viel wert, wie die Liebe, mit der es ausgesucht worden ist.“ Thyde Monnier

Bei einer der schönsten Sache der Welt, dem Schenken, geht es doch in allererster Linie darum, seinen Lieben eine Freude zu machen und ihnen zu zeigen, wie viel sie einem bedeuten. Zu Geburtstagen, an Weihnachten, zu Ostern oder was auch sonst noch für Gelegenheiten bestehen, beim Schenken kann man schon mit kleinen Veränderungen nicht nur dem oder der Beschenkten, sondern auch der Umwelt und unserem Klima eine Freude machen.

Zeit statt Zeug

Wir kennen es alle: Manche Geschenke landen früher oder später einfach in der Ecke, weil man sie nicht braucht, sie eigentlich nicht dem eigenen Geschmack entsprechen und man trotzdem zu knauserig ist oder ein schlechtes Gewissen hat, sie weiterzugeben. Vermeiden kann man diese unnötig herumliegenden Dinge, indem man ganz einfach Zeit verschenkt. Selbst gebastelte Gutscheine, die kaum Ressourcen verbrauchen und einfach zu verpacken sind, sind hier die Lösung! Ob Gutscheine für einen gemeinsamen Picknick-Ausflug, einen Pyjama-Filme-Abend oder einen Ausflug in die nächste schöne Stadt, mit solchen Gutscheinen kann man bei Familie und Freunden punkten und kann auch noch „auf den letzten Drücker“ zu einem schönen Geschenk kommen. Und am Ende sind es doch die Momente mit unseren Lieben, die uns in Erinnerung bleiben, oder?

Neben Zeit, gibt es auch ganz viele andere nachhaltige Gutschein-Möglichkeiten, wie Tier- und Baumpatenschaften, eine Geschenkmitgliedschaft in einem Umwelt-Verein oder die Unterstützung von klimafreundlichen Unternehmen.

Kreativität für die Umwelt

Auch beim Verpacken der Geschenke kann man nicht nur die Ressourcen und damit Klima und Umwelt, sondern auch den Geldbeutel schonen. Zeitungs- oder Zeitschriftenpapier oder Papier, das oft in Kartons zum Schutz der Ware beigelegt ist, ist hier die klassische Alternative. Das muss auch nicht unbedingt fad aussehen! Mit Papierblumen, getrockneten Blumen und Bändern – die man oft sowieso zu Hause rumliegen hat – wird hier mit ein bisschen Kreativität aus „Pfui“ ein „Hui“.
Auch Papiertüten, Stoffbeutel oder Kartons lassen sich schön verzieren und sind auch noch praktisch zu transportieren. Besonders effizient ist auch das Geschenk im Geschenk. Das Präsent einfach in ein schönes Tuch, einen Schal oder ein buntes Küchenhandtuch einwickeln.

Wenn es dann doch Geschenkpapier sein soll, dann kann man immer noch auf Herkunft und Herstellung achten. Hilfe dabei bieten verschiedene Öko-Siegel. Ganz wichtig ist auch die fachgerechte Entsorgung. In der Regel gehört Geschenkpapier in die Papiertonne. Ist es aber mit Kunststoff überzogen oder glitzert (Metall), gehört es in den Restmüll. Am besten ist natürlich, schonend auszupacken und noch benutzbares Papier für die nächste Gelegenheit aufzubewahren.


In diesem Sinne viel Spaß beim Verpacken und frohes Schenken!